MuZ Skorpion Sport
Fotos XT600

Baujahr
1995. Gebraucht gekauft Ende Februar 2009 mit Kilometerstand 8470 - Juli 2011: 16296
Ich habe einige Verschleiß-/Ersatzteile über.
Beschraubtes und geändertes:
Batterie, Hawker SBS8 (auf satte Anschlüsse
achten) Ich mache sehr gute Erfahrungen mit dem „CTEK 3600“ auch
als Allround-Lader. Allerdings sollte die 14,7 V-Einstellung als
Dauerladeart gemieden werden – das scheint der SBS8 nicht gut
zutun.
Benzinpumpe
ausgebaut – wenngleich der Tankinhalt auch ohne ausläuft, gibt es
doch das Argument, dass der geringe hydrostatische Druck den Bedarf
bei aufgerissenen Drosselklappen etwas einschränken könnte. Indes
ich mich in der Wann-kommt-die-nächste-Tanke-Phase eher ökologisch verhalte...
Bremssattel, vorne
Durch Brembo P4 30/34, 40mm-Aufnahme, ersetzt. (etwa: Mito RS250 und viele andere mehr))
Cockpittausch, Original gegen KOSO RD.
CUP-Knochen (kürzer) Heck kommt höher.
Federbein Ich habe zunächst ein (im Skorpion-Forum empfohlenes) FZR 600 3HE-Federbein montiert.
Drahtstärke, Bilstein ca. 12,5 mm, FZR ca. 12,0 mm. Foto: Bilstein/FZR600
Die Federlänge im
eingebauten Zustand unterscheidet sich um einiges. Einen großen
Unterschied spüre ich aber weder in der Federwirkung, noch in der
Zug- und Druckstufendämpfung. So rein subjektiv könnte man meinen, daß
das FZR-Federbein über die ersten paar Zentimter Federweg weicher (mit
etwas weniger Losbrechmoment) federt, aber dann etwas arg plötzlich
progressiv wird. Das Alter bei den Dingern wird auch mit 'reinspielen...
Wirth-Gabelfedern,
„normale“ Federrate, Originaldistanzhülsen gekürzt, um gleiche
Gesamtlänge zu erhalten, 10er Gabelöl, Luftpolster 160mm.
Bei
fahrfertig ca. 90Kg Fahrergewicht geht die Gabel nur bei massivem
Bremsen auf Block. Allerdings werde ich das Luftpolster auf ca. 140mm
verkleinern und die Ölviskosität auf SAE15 erhöhen.
Übrigens
hatte das Ausspülen der Gabel schlagartig Wirkung auf den
Öldurchfluss. Die Wartung hat sich also allein deshalb gelohnt.
Gabel ca. 10mm
durchgesteckt.
Beides (Gabel durchstecken und kurze "Knochen") zusammen hat eine Handlichkeit zur Folge,
die frappierend ist - mindestens gegenüber der 1000er...
Handbremshebel
|
Handbremshebel,
Griffweite durch Aluplättchen und Druckpunkt durch etwas
Materialabtrag (Danke für den Achtung – auf genügend Freigang des Geberkolbens achten, ansonsten könnten die Sattelkolben festgehen! |
Kettenblatt
mit 41 Zähnen. Zahl der Kettenglieder 108, knapp, aber passt. Die
Wirkung der zwei Zähne ist mehr, als man meinen könnte. SEHR
lohnenswert. (Auch der Kettenschleifschutz dankt durch geringeren
Verschleiß) Mit dieser Übersetzung und Metzeler "M3" geht die MZette
bei 177 Km/h (GPS) in den Begrenzer.
SZR/Brembo-Hinterrad:
Zwei neue Radlager 6003-2RSR
(17x35x10) wg.
17er-MZ-Originalachse.
Aufbohren der Buchse/Kettenradträger und des
SZR(!)-Ankers auf 17+;
Brembo-Sattel mit SZR-Bremsscheibe.
Distanzstück, links, zwischen Radlager und Schwinge, so
knapp abdrehen wie möglich, da die Kettenlinie sonst versetzt ist
(Kettenrad habe ich zudem etwas unterfüttert) ;
Rechts, aussen, ca. 8+/- muss probiert werden wg. Anpassung der Kettenlinie und Bremsscheibenposition.
Abstandhalter/Innenlagerring, Länge 112,
Durchmesser ca. 17+/22+/-.
Wenn kein passender Rohrdurchmesser aufzutreiben ist, holt
man sich aus dem Baumarkt etwa sowas.
Die Nabenbohrung muss etwas ausgerieben werden, damit der Abstandhalter
mit Durchmesser 22 etwas Spielraum in der Nabenbohrung hat.
Auf den Kettenschleifschutz
achten.
Kupplungshebel,
einstellbare Alternative,
gleicher Hersteller „Domino“. Höchstens die Dicke im Drehbereich
kurz mit der Feile leichtest korrigieren – passt genau. Dank an
Motorradente!
Leerlaufgemisch ohne Werkzeug justieren
|
|
Leerlaufgemischschraube, 3mm Bohrung im Schraubenkopf derselben gesetzt, Schraube eingesteckt und geklebt, Gummitülle zum besseren Drehen aufgesteckt ! nebenbei: Die Gemischschrauben der XT 600 haben andere Gewinde. |
Ölsieb: Zumindest 'mal nach Erwerb des Krades
nachschauen!
Primärtrieb. Seit XT550 nichts neues: Mögliche Klackerursache - leicht behoben. Mittel- oder hochfeste Gewindesicherung, festziehen, gut ist's. Prüfen tut jedenfalls gut.
Leichterer Radsatz für noch leichteres Handling. (Die
Sport wog bisher mit halbvollem Tank ca. 178 Kg)
Reifen. Zu Beginn fast abgefahrene Bridgestone BT 090 Pnöös, die fuhren
sich aber trotzdem sehr harmonisch. Danach noch leicht gealterte
Metzeler Z1 Racing, auch gut, aber zu Beginn des Einlenkens leicht
„sperrig“, dann kurvenfreundlich. Baut bei gleicher, nomineller
Breite ca. 10mm effektiv breiter als der Metzeler M3. Den M3 fahre
ich aktuell und der könnte zunächst Standardpnöö bleiben. Der M3 hat
gefühlsmässig ähnliche Eigenschaften wie der BT090. Der M3 fährt sich
sehr harmonisch und wenngleich ich den bis jetzt nur wenig bei Nässe
gefahren habe, so hat dieses Gummi doch sehr gute Nässe-Kritiken
eingeheimst. Wahrscheinlich aber geht auf dieser Mopette alles problemlos
was schwarz und rund ist... ...und bei den Anschaffungskosten der
ollen MuZ darf man sich das übliche Gejammer übert unterschiedliche Reifenpreise oder
mögliche Laufleistungen sparen...
Scheinwerfer Der
Originalscheinwerfer mit Elipsoidfernlicht ist in kürzester Zeit futsch
und rappelt bei jedem Schlagloch. Austausch gegen FZR-Pendant Vergleich
Sekundärvergaser: Evakuierungsbohrung
etwas erweitert.
Spiegelabstand
mit Baumarkt-Hilfe
verbreitert.
Vorderrad als nächstes:
Ersatz für den mechanischen Tacho nötig, da kein Platz mehr für den mechanischen Antrieb sein wird.
SZR-Bremsscheibe muss ausdistanziert werden, ca. 5mm. Distanzhülsen drehen...
Das Grimeca-Vorderrad mit Metzeler M3: Ca. 10,5
kg. SZR-VR mit Metzeler
Rennsport-Pnöö: Ca. 8,5
kg. (Beide mit Bremsscheiben);
Der Tausch beider Felgen bringt in der Summe ungefähr 4-5 kg weniger rotierende Masse.
Ferner: Originalachse: Ca.
646gr.,
SZR-Achse: Ca. 242gr.
Zündkerzen, NGK DPR8EIX-9.